Bernhard Ritter – Anblicke

Termin: 24.04.2019 - 07.07.2019
Beginn: 19:00
Ende: 20:00
Ort: Krankenhaus Barmherzige Brüder Haus St. Pius im Bereich vor der Krankenhauskirche im Erdgeschoss und eine Etage tiefer Mitarbeiterspeisesaal/Onkologie
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung:
EinladungPlakat

Kultur im Krankenhaus

Ausstellungseröffnung

Bernhard Ritter – Anblicke

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 24. April 2019, 19.00 Uhr im Mitarbeiterspeisesaal des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg

Begrüßung
Dr. Andreas Kestler, Geschäftsführer

Einführung
Bernhard Löffler, Kurator

Dank
Frater Seraphim Schorer, Prior

Musikalische Gestaltung
Cosima Federle, Violoncello
Ulrike Gätzner-Federle, Klavier

Imbiss


Bernhard Ritter

Bernhard Ritter wurde 1960 in Landsberg am Lech geboren. Von 1981 bis 1987 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1991 arbeitet er als Kunstlehrer in Bamberg.

Anblicke

Bernhard Ritters zeichnerische und bildnerische Arbeiten beschäftigen sich mit der Besonderheit und Einzigartigkeit der sozialen Beziehung zwischen Menschen. Im Vordergrund stehen dabei das befremdende Erleben und das niemals vollständige Begreifen des Anderen. Ein bloß bildhaftes Erfassen des Anderen ergibt kein wirkliches Angesicht. Wo im Sprechen Stimme und Gegenstimme gleichermaßen sich begegnen und fortentwickeln, löscht das erstarrte Abbild sein Gegenüber aus. Bernhard Ritters Bilddenken kreist so um das dürftige Bild, um die Frage, wann wird ein Bild?

Im Bild erscheinen statisch wirkende Figuren-Konstellationen, einzelne oder mehrere Personen in handlungsarmen und alltäglichen, oft befremdlich wirkenden zuständlichen Situationen.

Die Figuren halten sich trotz äußerer Festigkeit in der Schwebe. Herausgehoben und isoliert sind sie in sinnlicher durchgebildeter Kopf- und abstrakt-distanzierender Körperform aufgespalten. Mit unverwandtem und direktem Blick richten sie sich meist unmittelbar an den Betrachter.

Und all das Dunkle und Unzugängliche, das ihnen anhaftet wie ein dunkler Schleier, muss der Betrachter dialogisch aufhellen.